Wenn eine Matratze auch im
weiteren Bereich um den Druckpunkt nachgibt, sich ansonsten ebenfalls sehr elastisch
zeigt, bezeichnen wir das als flächenelastisch.
Wir erreichen diese Eigenschaft bei den Matratzen, indem wir den elastischen
Kern (Latex) mit speziellen Auflagen abdecken. Versehen wir den Latexkern z.
B. mit einer Schicht aus latexierten Kokosfasern, lässt sich beim Liegen
auf dieser Matratze die Spannung der Oberfläche deutlich erspüren (flächenelastisch-fest).
Setzen wir dagegen Filzmatten aus Rosshaar ein, wird der Übergang zwischen
Körper und Matratze undeutlich und verschwommen wahrgenommen, die Oberflächenstruktur
ist kaum zu erfühlen, die Matratze erscheint etwas weicher (flächenelastisch-weich).
Beide flächenelastischen Liegeeigenschaften findet man bei den Matratzen
Matrah-moll, Matrah-soft und Matrah-mega.
Die Unterscheidung punktelastisch und flächenelastisch
ist entscheidend für den Liegekomfort. Wer mit dem Gesäß in
die Matratze einsinken und zugleich im Kreuz gestützt werden möchte,
sollte unter den punktelastischen Matratzen auswählen. Wer es dagegen
schätzt, dass sich die Wirbelsäule strecken kann, muss darauf
achten, dass er im Kreuzbereich nicht zu stark von der Matratze gehalten
wird. Für diese Fälle sind die flächenelastischen Matratzen die
bessere Wahl.
Die Einordnung unserer Matratzen nach Härte und elastischem Verhalten
finden Sie in der Hätetabelle.
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