"Naturmatratzen" unterscheiden
sich auch in ihrem Liegekomfort von von herkömmlichen Matratzen, denn das
Verhalten von dicken Schurwoll- und Rosshaarlagen kann man deutlich spüren.
Entscheidend sind aber die besonderen Vorzüge der Naturfasern, ihre Atmungseigenschaften
und ihre Fähigkeiten zur Temperatur- und Feuchtigkeitsregulierung.
Der Name "Naturmatratzen" ist ein unscharfer,
beliebig benutzbarer Begriff. Eine Matratze aus Naturlatex lässt sich
auch als Naturmatratze bezeichnen, selbst wenn keine oder nur wenig Naturfasern
verarbeitet werden. Genauso kann der Futon als Naturmatratze eingeordnet werden,
zumal er den Anlass für die Namensschöpfung "Naturmatratze" gab.
Denn als die Modewelle "Futon" Ende der achtziger Jahre zurückging
und der Futon wegen seiner Härte vielfach in Verruf geriet, wurde er von
vielen Anbietern zur "Naturmatratze" oder "Futonmatratze " umgetauft. |