Fasern aus der Frucht der Schoten des Kapokbaumes Ceiba pentandra, bis 30 mm
lang, seidig glänzend aber wegen mangelnder Faserfestigkeit nicht verspinnbar.
Die Kapokfaser enthält etwa zu 80 % Luft und ist dadurch sehr wärmeisolierend
und außerdem wasserabweisend.
Kapok wurde früher gerne als Polstermaterial eingesetzt,
mit dem Nachteil, dass regelmäßig nachgefüllt werden musste,
da sich die Fasern bei Belastung zusammendrücken. Heute findet man Kapok
z. B. in Meditationskissen
Es wird in einigen Veröffentlichungen behauptet, dass
Kopokfasern milbenabweisend seien und sich deswegen für Allergikermatratzen
eignen. Wir sind der Sache nachgegangen (siehe dazu in unserem Archiv unter "Ist
Kapok milbensicher?"), konnten aber keine Belege dafür finden. |