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Futon


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Ursprünglich gesprochen "Ftong", japanisches Wort für Schlafmatte. Der traditionelle japanische Futon ist eine etwa 5 cm dicke Matte, gefüllt mit loser Rohbaumwolle. Die Füllung ist mit dem Bezug durch eingefügte Steppunkte fixiert.
Durch eine Modewelle ist der Futon über USA und England in den achtziger Jahren auch in Deutschland verbreitet worden, aber in deutlich modifizierter Form, d. h. weitaus dicker und mit mehr Baumwolle gefüllt. Da der klassische Futon sich sehr schnell zusammenliegt und hart wird, wurde er alsbald durch zusätzliche Lagen (z. B. Rosshaar und Latex) erweitert, um einen, den westlichen Ansprüchen entsprechenden Liegekomfort zu erzielen.

Futon ist auch in Japan keine uralte Tradition, denn die Baumwolle wird erst seit dem 16. Jahrhundter in Japan angebaut. Erst in der Tokugawa-Zeit (1603-1868) setzte sich die Futonmatte in breiten Gesellschaftskreisen in Japan durch, wurde aber erst nach der Meiji-Restauration (mit der Abschaffung der Stände nach 1868) allgemeiner Standard. Die Bevölkerung schlief zuvor auf dem Boden oder auf Strohsäcken im hintersten Winkel des Hauses in einem fensterlosen Raum.

Die Bezeichnung Futon  wird für die Matratze (shiki-buton) und auch für die Bettdecke verwendet (kake-buton) verwendet. Der Japaner legt sich daher im Sprachgebrauch nicht auf den Futon, sondern in den Futon.

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