DEHP ist einer der verbreitetesten Weichmacher auf Phthalatbasis. DEHP oder Diethylhexylphthalat
kann sich gut in polymeren Stoffen einlagern und diese geschmeidiger und elastischer
machen. Der Weichmacher geht dabei keine chemische Verbindung mit dem Kunsstoff
ein. Er bleibt in gewissem Grad beweglich und kann daher auch wieder aus den
Kunststoffen entweichen und sich in der Umwelt verteilen. DEHP führt beim
Tierversuch zu verlangsamter Knochenbildung und in hohe Konzentrationen zu Missbildungen.
Die tägliche Aufnahmemenge der Allgemeinbevölkerung
von DEHP liegt nach Untersuchungen der Arbeitsmediziner der Universität
Erlangen zum Teil deutlich oberhalb des von der Europäischen Komission festgesetzten
tolerierbaren Grenzwertes. |