Allgemeine Informationen über den Prozeß der Latexherstellung Teil VII
Matratzenmanufaktur boyboks in Oberursel
 

Das Dunlop-Verfahren

  <<< >>>
Seiten 1 2 3 4 5 6 7 8 9

futon & matratzen

home

Die Matratzen
in der Übersicht

direkt zu den:
Matrah-Matratzen
Naturmatratzen
Latexmatratzen
Spezial-Matratzen
Futon japanisch
Kindermatratzen

Konzeption
Naturmatratzen

Die Manufaktur
und unser Service

Archiv
Materialien

TOXPROOF
schadstoffgeprüft

Glossar
Fachbegriffe

Kontakt

 


Dunlop-Schaum-Schlagverfahren:
Der größte Teil des auf dem Markt befindlichen Schaumgummis wird nach dem Dunlop-
Verfahren hergestellt. Eine vulkanisationsfähige und mit Schaummitteln versetzte Latexmischung wird zu einem stabilen Schaum mit einem 8 bis 12fachem Volumen aufge-schlagen. Dem Schaum wird eine Lösung sensibilisierender Verbindungen hinzugegeben bevor er in eine verschließbare Form gefüllt wird. Der Schaum bleibt dann noch etwa 5 bis 10 min flüssig bevor er geliert bzw. koaguliert. Die Latexmischung wird in der Form entweder durch Dampf oder durch kochendes Wasser vulkanisiert. Beim anschließenden Waschen und Trocknen kann eine Schrumpfung des Materials von ca. 5% eintreten.

Für die Sensibilisierung wird meistens Natriumsilicofluorid und Dinatriumhexofluorsilikat eingesetzt, ferner auch Ammoniumchlorid, - sulfad, -nitrat oder -acetat. Vielfach werden außerdem sog. sekundäre Sensibilsierungsmittel zugesetzt, vor allem 2 Mercaptobenzimidazol und das Zinksalz des 2-Mercaptobenzothiazol.

Für die Schaumerzeugung und Vernetzung erweist sich eine Kombination von Seifen und
synthetischen Netzmitteln als vorteilhaft. Das sind Alkylsulfonate für die Schaumbildung in Kombination mit Natriumoleat (Seife). Zur Erhöhung der Festigkeit des Schaums werden manchmal Zusätze von Styrol-Butadien-Kautschuk mit hohem Styrolgehalt benutzt.

weiter: Das Talalay-Treibverfahren

 

  <<< >>>
Seiten 1 2 3 4 5 6 7 8 9
nach oben
zurück zum Archiv