Allgemeine Informationen über den Prozeß der Latexherstellung Teil V
Matratzenmanufaktur boyboks in Oberursel
 

Füllstoffe und Latex-Hilfs-Chemikalien

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Aktive, verstärkende und passive Füllstoffe
Aktive und verstärkende Füllstoffe wie Kieselsäure-Füllstoffe rhöhen die Zugfestigkeit, den Abrieb- und den Einreißwiderstand. Inaktive, helle Füllstoffe wie Kreide, Kaolin und Talkum werden zur Erhöhung der Härte und zur Verbilligung bzw. Materialstreckung eingesetzt.
Um die Farbe des Kautschuks und der Zusatzstoffe zu überdecken, werden oft Farbpigmente eingesetzt, z.B. die verschiedenen Titandioxid-Typen als Weißmacher.

(Anmerkung der Herausgeber: Bei den uns bekannten Naturlatexanbietern werden keine Füllstoffe zugesetzt)

Latex-Hilfs-Chemikalien:
Zu den schon beschriebenen Kautschuk-Chemikalien kommen noch Hilfs-Chemikalien hinzu, die dazu dienen, pulverförmige und wasserunlösliche Stoffe in das wässrige, kolloide System des Latex-Rohstoffes einzuarbeiten. Das sind vor allem Dispertagoren, um die Benetzbarkeit der hinzukommenden Stoffe durch Feinverteilung zu erhöhen und Emulgatoren, um wasser-unlösliche Flüssigkeiten optimal ineinander zu vermengen. Als Dispergator wird in der Regel methylen-bis-naphtalinsulfosaures Natrium eingesetzt, außerdem eine ammoniakalische Lösung von Casein. Als Emulgator wird meistens Polyglykoläther verwendet.

Hinzu kommen je nach Fertigungsverfahren u. a. Stabilisierungsmittel (Dunlopverfahren), Netz- und Schaummittel (Dunlopverfahren), Schaumstabilisatoren (Dunlopverfahren) und Koagulationsmittel. Manche Hersteller setzen zusätzlich noch ergänzende Konservierungsmittel ein, außerdem Flammschutzmittel und antimikrobiell wirkende Substanzen.

weiter: Koagulation und antimikrobielle Zusätze

 

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