Allgemeine Informationen über den Prozeß der Latexherstellung Teil II
Matratzenmanufaktur boyboks in Oberursel
 

Vorteile und Nachteile von Naturlatex

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Rohlatex besteht aus Kautschukkohlenwasserstoff (Polyisopren) und einer Hülle von Eiweißstoffen. Die Proteine zersetzen sich schnell und die Flüssigkeit gerinnt, wenn keine Konservierungsmaßnahmen getroffen werden. üblicherweise verwendet man hier einen Zusatz von 0,7 - 0,8 % Ammoniak, welches sich später weitgehend verflüchtigt. Ein weiteres Konservierungsmittel ist Pentachlorphenol-Natrium, das als sehr bedenklich einzuschätzen ist, da es nicht nur hochgiffig ist, sondern darüber hinaus das gefährliche Pentachlorphenol (PCP) bilden kann, sobald es in eine saure Umgebung kornmt.

Vorzug Naturlatex:
Die Vereinigung von hoher Zugfestigkeit, hoher Elastizität, guter Kälteflexibilität mit hervorragenden dynamischen Eigenschaften, sowie sein akzeptables Abrieb- und Alterungsverhalten machen den Naturlatex und seine synthetische Nachbildung (Polyisopren) trotz der Vielzahl von Syntheselatextypen weiterhin unentbehrlich. Jede einzelne dieser Eigenschaften des Naturlatex wird jedoch jeweils von bestimmten Synthesekautschuken übertroffen.

Nachteil Naturlatex:
Naturlatex weist also sehr gute elastische Eigenschaften auf, ist dafür aber aber nicht so wärme-,oxydations-, ozon-, UV- und wetterbeständig wie die meisten synthetischen Latices.
Deswegen ist es bei vielen Anwendungen erforderlich, unabhängig von den obligatorischen Alterungsschutzmitteln, den Naturlatex mit einem stabileren Syntheselatex zu versetzen.

weiter: vom plastischen Rohmaterial zum Weichgummi

 

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