Der Polsterkern bei Naturmatratzen besteht meistens aus Latex, und bei ökologisch
orientierten Geschäften ist der Latex meistens ein Naturlatex, denn der
Markt verlangt danach, selbst wenn es der Fall sein sollte, dass bestimmte
Mischungen aus Natur- und Syntheselatex ein besseres Produkt ergeben würden.
Aber das ist hier nicht das Thema, sondern vertiefende Informationen über
den Prozeß der Latexherstellung und allgemeine Angaben über chemische
Zusätze, die für alle Latextypen und für die verschiedenen Herstellungsmethoden
erforderlich sind.
Und diese Informationen sind durchaus notwendig, denn kein
Latexanbieter teilt mit, nach welchen Rezepturen er arbeitet. Verschwiegenheit
wird bei den Latexschaumherstellern groß geschrieben. Es werden selten
technische Daten zu den Produkten herausgegeben. außer der Rohdichte werden
bestenfalls noch einige Grenwerte bekannt. Alle bekannten Daten zu dem in unseren
Matratzen verwendeten Latexkernen finden Sie unter 100
% Naturlatex.
Natürlich erhalten wir von den Latexherstellern auch
keine Informationen über die Menge und die Beschaffenheit der bei der Fertigung
verwendeten toxischen Stoffe. So bleibt den Matratzenherstellern nichts weiter übrig,
als eigene Tests anzustellen und aufwendige Schadstoffuntersuchungen machen zu
lassen.
Und damit wir nicht ganz im Dunkeln tappen, haben wir vor
einigen Jahren einen Chemiker beauftragt, uns einmal zusammenzustellen, was vom
Prinzip alles dazu gehört, um Latexschaum für Matratzen herzustellen.
Hier ein Auszug aus seiner Arbeit, die wir an manchen Stellen kommentieren (gekennzeichnet
durch Kursivdruck).
weiter: Vor- und Nachteile von Naturlatex
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